Bodenversiegelung bedroht Verfügbarkeit von Ökosystemleistungen in der EU
Jedes Jahr geht in Europa durch die fortschreitende Urbanisierung und den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur eine Bodenfläche verloren, die größer ist als die Fläche der Stadt Berlin. Dieser unhaltbare Trend gefährdet die Verfügbarkeit von fruchtbaren Böden und Grundwasservorkommen für künftige Generationen. In einem neuen Bericht, der von der Europäischen Kommission veröffentlicht wurde, wird ein dreigliedriger Ansatz empfohlen, der sich auf die Begrenzung der Bodenversiegelung, die Eindämmung ihrer Auswirkungen und den Ausgleich der Verluste von wertvollen Böden durch Maßnahmen in anderen Bereichen konzentriert.
EU-Umweltkommissar Janez Potocnik erklärte: "Wir sind auf unsere Böden für einige grundlegende Ökosystemleistungen angewiesen, und ohne sie würde das Leben auf unserem Planeten zum Erliegen kommen. Wir können es uns nicht leisten, sie weiter zuzupflastern. Das heißt nicht, dass wir die wirtschaftliche Entwicklung oder die Verbesserung unserer Infrastrukturen zum Stillstand bringen wollen; doch wir müssen eine nachhaltigere Vorgehensweise wählen."
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Quelle: ELSA e. V.




